PKV: Ausstieg aus der Gesundheitskarte - 7. Juli 2009

Seit der Gesundheitsreform 2004 ist sie im Gespräch: Die elektronische Gesundheitskarte. Die Private Krankenversicherung erklärte vorerst den Ausstieg aus dem Projekt. Statt der ursprünglich angesetzten 1,4 Milliarden Euro halten private und gesetzliche Krankenversicherung inzwischen einen Betrag von etwa fünf Milliarden Euro für realistisch. Die zuständige Gesellschaft Gematik befürchte schlimmstenfalls sogar Kosten von bis zu 14,1 Milliarden Euro, meldete das ARD-Magazin „Monitor“. Im Worst-Case-Szenario gehe man von einer vollständigen Funktionsfähigkeit der neuen Karte erst in acht bis zehn Jahren aus, wird Gematik-Sprecher Daniel Poeschkens zitiert. Beglichen werden die Kosten aus Versichertenbeiträgen.

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